Skip to main content

Sonnenteleskope und Sonnenfilter für die Sonnenbeobachtung!

Sonnenteleskop Test 2018: Die besten H-Alpha Teleskope im Test

Coronado_Logo

 

Das Sonnenteleskop-Coronado PST im Test

Das Sonnenteleskop-Coronado PST im Test

Testbericht: Coronado PST

Das Coronado PST Sonnenteleskop ist das Sonnenteleskop für jeden, der mit der Sonnenbeobachtung anfangen möchte. Coronado hat es mit dem PST möglich gemacht, dass die hochwertige Sonnenbeobachtung für jeden erschwinglich wird. Mit unter 1000,- Euro ist das Coronado PST nicht nur das günstigste Modell, sondern bietet auch noch eine Reihe anderer Vorteile.

Dieses komplette Sonnenteleskop ist selbst für Kinder einfach zu bedienen, da Coronado ein absolut sicheres System anbietet, an dem von Kindern keine wichtigen Teile entfernt werden können.

Laut dem Hersteller Coronado kann man mit dem PST Protuberanzen, Filamente, Sonnenflecken und Details der Sonnenoberfläche beobachten. Ob das wirklich stimmt, haben wir in einem Test für euch zusammengefasst.

Was sieht man mit dem Coronado PST?

Wer das erste mal die Sonne durch das PST sieht, wird absolut begeistert sein von dem was er da sieht. Bei einer mittleren Vergrößerung um die 30x erkennt man die Details der Chromosphäre recht kontrastreich. Coronado verspricht nicht zu viel, denn neben Filamenten, der H-Alpha Granulation und Flares, erkennt man besondern gut Protuberanzen am Sonnenrand.

Videoaufnahme mit dem Coronado PST und der Celestron NexImage 5 Planeten Kamera

Praktische Beobachtung mit dem Coronado PST

 

Coronado PST

Sonnenuntergang durch das Coronado PST

Selbst bei unruhiger Luft und durch leichte Schleierwolken hindurch sind Details auf der Sonne zu erkennen, ggf. muss man am schwarzen Filterring den Internen Etalon optimal einstellen. Je länger man durch das Coronado PST schaut, desto mehr fällt einem auf.  Protuberanz und Oberflächendetails werden durch drehen am Filterring in unterschiedlichen Stellungen sichtbar. Protuberanzen ändern sich schnell, nach 2 Stunden sieht alles deutlich anders aus. Absolut Faszinierend!

Da der Blockfilter nur 5mm groß ist, ist eine Übersichtsvergrößerung so gut wie sinnlos. Es macht Sinn mit einem 10mm Okular anzufangen, dies entspricht einer Vergrößerung von 40x. Durch die geringe Auflösung von nur 3 Bogensekunden ist das Bild selbst bei unruhiger Luft sehr gut. Hat man eine Protuberanz oder ein anderes Detail fest im Blick, kann man die Vergrößerung auf 60-70 fach erhöhen. Feine Einzelheiten werden nun sichtbar.

Zubehör für das Coronado PST

 

Beobachtungstuch zur Sonnenbeobachtung

Als langjähriger Sonnenbeobachter empfehle ich eine Schutzhaube zur Sonnenbeobachtung. Hier empfielt sich z.b. die Telegizmos Schutzhaube zu Sonnenbeobachtung. Diese bewirkt eine Kontrastverbesserung und schützt vor Sonnenbrand und den Temperaturen bei einer längeren Sonnenbeobachtung. Es ist einfach deutlich angenehmer, unter eine Haube die Sonne zu beobachten. Die findige Hausfrau wird sicherlich auch eine kostengünstige Variante aus einem dünnen schwarzen Stoff nähen können.

Stativ zur Sonnenbeobachtung

Ein Stativ mit Feinbewegung oder besser noch einer Nachführung ist ratsam aber nicht zwingend notwendig. Die Sonne haut relativ schnell ab, wenn man ein einfaches Tischstativ verwendet, wer nicht jedesmal neu im Okular suchen möchte, für den ist eine Nachführung ob manuell oder automatisch sicher ratsam. Eine kleine Auswahl an passenden Stativen für das Coronado PST haben ich (HIER) zusammengestellt.

Okulare zur Sonnenbeobachtung

Für das Coronado PST sind keine teuren Okulare notwendig. Ich habe zwei ganz einfache 1,25 Zoll Okulare von Kellner und Huygens, welche die Vergrößerungen die sinnvoll sind abdecken. 2- bzw 3 Linser sind im Kontrast deutlich den modernen Weitwinkelokularen überlegen. Passende Okulare für das Coronado PST findet ihr hier.

 

Gut & Günstig Coronado PST Sonnenteleskop 40/400

998,00 €

inkl. MwSt zzgl. Versandkosten
DetailsKaufen

 

Testbericht: Lunt Sonnenteleskop LS80Tha 80/560

Das Sonnenteleskop Lunt LS80THa im Test

Das Sonnenteleskop Lunt LS80THa im Test

Heute für euch Im Test ist unser absolutes LieblingsstückDas Lunt LS80tHa mit B1200 Blockfilter Starlight FeatherTouch Auszug und Pressure Tuner

Das Lunt mit 80mm Öffnung, Pressure Tuner ( Luftdrucksystem zum feinjustieren des internen Etalon Filters ) und 2″ Feather Touch Okularauszug sowie einem 12mm Blockfilter konnte ich gebraucht über Ebay erwerben für etwa 3900,- Euro. Das Lunt Sonnenteleskop welches auf den Modellnamen LS80Tha hört, wurde komplett gekauft, sprich Etalon und Blockfilter wurden von Lunt aufeinander abgestimmt. Die Abbildung ist absolut Spitze, Sonnenoberfläche, als auch Protuberanzen können gleichzeitig beobachtet werden. Durch den 2″ Starlight Instruments Feather Touch Auszug mit 1:10 Untersetzung ist das ganze System natürlich auch fotografisch viel besser nutzbar.

Lunt Sonnenteleskop LS80THa + Imagine Source DMK21AU Kamera

Bild: Gabi Gegenbauer

Was sieht man mit dem Lunt Sonnenteleskop LS80Tha?

Mit einer Öffnung von 80mm und einem Blockfilter von 1,2cm gehört dieses Sonnenteleskop zweifelsfrei zur Oberklasse der Sonnenteleskope im H-Alpha Bereich. Beim Blick auf die Sonnenoberfläche kann einem buchstäblich die Spucke weg bleiben. Die Vielzahl und Feinheit der Details läßt sich kaum beschreiben. Bei meinen zahlreichen Sonnenbeobachtungen mit diesem Teleskop konnte ich fein strukturierte Filamente und Protuberanzen in einer für mich noch nie erreichten Qualität beobachten. Alles was die H-Alpha Linie hergibt, lässt sich mit diesem Sonnenteleskop beobachten.

Der visuelle Eindruck ist atemberaubend – Jedoch habe ich für den Preis von über 5400,- Euro in der Neuanschaffung auch einiges erwartet. Meine Erwartungen wurden jedoch übertroffen. Auch fotografisch kann das Lunt Sonnenteleskop LS80THa durch den großen Blockfilter und dem Luftdrucksystem glänzen. Leider habe ich meine Sonnenbilder damals nicht gesichert. Das Lunt Ls80Tha habe ich weiterverkauft an die Astrofotografin Gabi Gegenbauer. Welche beeindruckende Bilder mit den Sonnenteleskop möglich sind, sehr Ihr in der linken Grafik.

Luftdrucksteuerung des Lunt Sonnenteleskop LS80Tha

Lunt bietet bei seinen Sonnenteleskopen zwei verschiedene Arten den internen Etalon-Filter zu „Tunen“ oder besser gesagt die H-Alpha Linie einzustellen. Das eine ist die günstige Variante mit der Kippfassung, hierbei wird mittels eines Rädchens an der Oberseite des Sonnenteleskops der Etalon leicht verkippt.

Die zweite und deutlich bessere Methode ist das Luftdrucksystem auch Pressure Tuner genannt. Das Finetunig ist hiermit viel genauer möglich, sodass ein homogenes Sonnenbild erreicht wird. Spart bitte nicht die paar Euro pro Modell weil Ihr glaubt, dass Luftdrucksystem sei überflüssig, ich rate euch, gebt die paar Euro mehr für das Luftdrucksystemsystem aus, ihr werdet es garantiert nicht bereuen!